Teuer, aber dem Besitzer offenbar nichts wert: Eine Bengalkatze wurde im Burgenland gequält, erschlagen und verscharrt – der Verdächtige hatte 1,3 Promille Alkohol im Blut.
Der schauderhafte Fall im Bezirk Oberwart sorgte für einen Aufschrei unter Zigtausenden Tierfreunden in ganz Österreich. Kaltblütig hatte – wie berichtet – ein Mann am vergangenen Sonntag seine Katze mit einer Rohrzange erschlagen, „weil sie mich gekratzt hat“, wie der Täter später gegenüber der Polizei behauptete. Nach dem Todesstoß habe er versucht, den Kopf der qualvoll verendeten Samtpfote mit einem Spaten abzutrennen. Doch diese üble Tat schlug fehl. Der 35-Jährige vergrub daraufhin die tote Katze im Misthaufen im hauseigenen Garten in Rechnitz.
Videos der schrecklichen Tat vorhanden
Den Fall ins Rollen gebracht hatten zwei Vertrauenspersonen, die sich bei der Polizei meldeten. Ihnen waren eine knappe halbe Stunde zuvor Videos und Fotos von dem schrecklichen Tiermord zugespielt worden. Bei der Festnahme des Verdächtigen half seine Mutter mit. Da der 35-Jährige von den Beamten der alarmierten Funkstreifen an seiner Wohnadresse nicht aufzufinden war, rief ihn seine Mama an.
Via Telefon schickte sie ihren Sohn nach Hause, damit er dort auf die Polizei wartet. Die Ermittler brachte der mutmaßlichen Täter selbst zum Misthaufen, wo er die getötete Katze verscharrt hatte. In Handfesseln wurde er kurz darauf abgeführt.
Mutter kümmert sich um die übrigen Tiere
Im Verhör auf der Dienststelle zeigte sich der Beschuldigte wortkarg. Er hatte mehr als 1,3 Promille im Blut. Wegen Tatbegehungsgefahr wurde der 35-Jährige in die Justizanstalt eingeliefert. Um seine anderen Haustiere wie Enten und Hühner kümmert sich nun seine Mutter.
Hohe Kosten für Rassetier
Sehr teuer, aber dem Besitzer gar nichts wert: Bei der verscharrten Samtpfote handelte es sich um eine Bengalkatze. Die Anschaffungskosten für so ein Rassetier mit Stammbaum beginnen bei 1000 Euro. Im Fall spezieller Züchtungen betragen die Ausgaben bis zu 3000 Euro oder sogar noch mehr.
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