In der bulgarischen Hauptstadt Sofia gibt es zwei Lager. Die „Krone“ saß im Taxi mit jenem Mann, der dem Rivalen von Levski die Daumen drückt. Dadurch freute er sich über den Sieg der Bullen. Eine Kolumne von Sport-Redakteur Christoph Nister.
In Sofia gibt’s zwei Lager. Im einen sind die Levski-Anhänger beheimatet, im anderen jene von Erzrivale ZSKA. Das wurde der „Krone“ gleich nach der Ankunft am Flughafen deutlich vor Augen geführt. Taxifahrer Stanislas machte umgehend deutlich, wem seine Sympathien gelten. „Levski ist zwar Meister und aktuell eigentlich stärker, aber wir haben den Supercup mit 4:2 gewonnen. Ich halte daher zu Salzburg“, stellte der Chauffeur klar.
Sein Wunsch, dass Österreichs einstiger Serienmeister drei Punkte mit nach Hause nehmen würde, erfüllte sich. Vor allem die Defensivleistung der Mannschaft von Danny Röhl stach in der bulgarischen Hauptstadt heraus.
„Das war eine hervorragende Arbeit der Mannschaft. Gerade auf der Innenverteidiger-Position bin ich sehr zufrieden. Wir haben eine gute Tiefe“, erklärte der Deutsche. Der seine Stammelf weitgehend gefunden zu haben scheint und zuletzt überraschend wenige Wechsel vornahm. Seine Erklärung dafür: „Die letzten Spielpaarungen haben uns etwas mehr Zeit gegeben, es war kein Donnerstag-Sonntag-Rhythmus.“ Diese Woche ist das anders – bereits übermorgen wartet in der Liga ein Hit: Sturm Graz kommt nach Salzburg!
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