Zu schrecklichen Szenen ist es Samstagnacht beim Völkermarkter Stausee gekommen. Ein Mann und seine Freundin waren im See und gingen plötzlich unter. Ein Fischer eilte zu Hilfe, konnte jedoch nur noch eine Person aus dem Wasser ziehen.
Dramatische Szenen spielten sich Samstagnacht im Bereich des Völkermarkter Stausees ab.
Ein 43-Jähriger aus dem Bezirk St. Veit wollte von einem Fischersteg im Völkermarkter Stausee auf Höhe Kohldorf zu einem 50 Meter entfernten Kajütenboot schwimmen. Dort befanden sich seine Lebensgefährtin (32) und ein Fischer (64). Als die Frau ihren Freund sah, sprang sie laut Polizei ins Wasser und wollte mit ihm gemeinsam zum Boot schwimmen.
Doch dieser Plan nahm ein grauenvolles Ende: „Kurz vor dem Boot gingen beide laut Aussage des Fischers unter“, so die Polizei.
Der Fischer eilte zu Hilfe, konnte die Frau noch in sein Boot ziehen. Doch den Mann konnte er nicht mehr retten. Sofort verständigte er die Einsatzkräfte. Trotz Suchaktion konnte der Vermisste nicht gefunden werden. Die Frau wurde ins Krankenhaus geliefert.
Gefährliche Strömung
Am Sonntag suchten Einsatzkräfte weiter nach ihm. Die Suchaktion wurde jedoch eingestellt. „Es wurde bereits mit Unterwasserdrohnen nach dem Vermissten gesucht. Das Wasser war trüb, die Drau ist in dem Bereich sehr tief, es herrscht dort eine gefährliche Strömung“, geben Einsatzkräfte bekannt.
Weitere Ermittlungen zu diesem Fall laufen. Einvernahmen müssen noch geführt werden.
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