Es ist vollbracht! Das „Team Vorarlberg“ veteidigte beim großen Finale der Road Cycling League Austria nicht nur den Vorjahrestitel in der Mannschaftswertung. Der Niederösterreicher Philipp Hofbauer sicherte der Equipe von Manager Thomas Kofler erstmals seit 2010 auch wieder den Triumph in der Einzelwertung. Den Tagessieg holte sich Colin Stüssi!
Als der Schweizer in Diensten des „Team Vorarlberg“, Colin Stüssi, nach 3:08,24 Stunden Fahrzeit als Erster über die Ziellinien beim großen Finale der Road Cycling League Austria fuhr und sich mit Emanuel Zangerle (4.), Philipp Hofbauer (9.), Tobias Nolde (11.) und Kilian Feurstein (15.) vier weitere „Vorarlberger“ in den Top-15 klassierten hatten, war klar: Der totale Triumph ist perfekt! Sieg in der Teamwertung, Sieg in der Einzelwertung!
Erster Einzeltriumph seit 2010
Vor 16 Jahren war es der Oberösterreicher Josef Benetseder, der für die Vorarlberger den bislang letzten Gesamtsieg in der Einzelwertung einfahren konnte. „Wahnsinn, dass das schon so lange her ist“, sagte Teammanager Thomas Kofler. Nun tritt der 24-jährige Phlipp Hofbauer, der seine erste Saison für die Ländle-Mannschaft bestreitet, in Benetseders Fußstapfen.
Und das in souveräner Manier! Am Ende hatte er stolze 83 Punkte Vorsprung auf Routinier und Titelverteidiger Riccardo Zoidl. Dem musste Hofbauer bei den insgesamt acht Events nur zweimal den Vortritt lassen und gewann zudem auch noch das Rennen in Wieselburg.
Team-Titel verteidigt
Auch in der Teamwertung durften die Vorarlberger am Ende wie im Vorjahr jubeln – auch wenn es vor dem Finale nochmals knapp geworden war, die „Hrinkow Advarics“-Equipe bis auf drei Zähler an das Team von Sportdirektor Paul Renger herangerückt war. Doch der hatte seinen Jungs fürs Finale einmal mehr eine perfekte Taktik zurechtgelegt, die am Ende dazuführte, dass Hofbauer, Colin Stüssi und Co, ihren Vorsprung wieder auf acht Punkte ausbauen und ihre Krone verteidigen konnten. „Es war heute wirklich ein brutaler Schlagabtausch, aber am Ende hatten wir das bessere Ende für uns“, freute sich Renger, der in seiner zweiten Saison bei den Rankler das historische Double maßgeblich mitverantwortete.
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