Ein folgenschweres Küchenmissgeschick, fünf Nonnen, eine gehörige Portion Humor und mitreißende Hits: Die Musicalfactory bringt mit „Non(n)sens“ ein himmlisch verrücktes Musical auf die Bühne.
Ob „Cabaret“, „La Cage aux Folles“ oder die „Rocky Horror Show“ – die Musicalfactory Kärnten bringt seit mittlerweile zwölf Jahren große Musicalproduktionen auf Klagenfurts Bühnen.
Nach dem Vorjahres-Hit „Caterina – Hommage an einen Weltstar“ probt das Ensemble unter der Leitung von Dirk Smits seit Wochen für die heutige Premiere von „Non(n)sens – Das himmlisch verrückte Musical“. Seit Jahren liebäugelt Regisseur Smits, der auch selbst ins Ordenskleid schlüpft, bereits mit dem Stück – nach einem Besuch in Holland war für den Klagenfurter klar, dieses Werk in der Landeshauptstadt zu produzieren.
Vom ersten Lesen bis zum letzten Feinschliff
Doch bevor gesungen, getanzt und gelacht werden kann, beginnt die Arbeit ganz unspektakulär: „Anfangs wird gelesen, dabei erzähle ich als Regisseur schon, wie ich mir die Charaktere vorstelle. In den ersten Proben werden Szenen gestellt – ich beobachte, wie die Schauspieler agieren und wie sie eine Rolle annehmen, und versuche dann, ein bisschen in eine gewisse Richtung zu lenken. In den letzten Wochen kommt dann der Feinschliff – die Persönlichkeiten der Figuren werden ausgebaut, wobei auch während der Probenarbeit noch die eine oder andere Idee spontan entsteht“, erzählt Smits.
Die darstellerischen und musikalischen Proben gehen Hand in Hand: „Am Vormittag wurde szenisch geprobt und nachmittags wurde mittels Playback-Unterstützung gesungen – die vollständige Band kommt erst bei den Hauptproben zum Einsatz.“ Wichtig ist Smits auch die präzise und temporeiche Arbeit: „Die Schauspieler müssen authentisch agieren – die Rolle ernst nehmen – es soll dabei kein Klamaukstück entstehen.“ Begleitet wird das himmlische Darsteller-Ensemble von vier Musikern.
„Die Schwestern vom weinenden Lindwurm“
Kurz zum Inhalt: Was passiert, wenn 52 Nonnen durch das Missgeschick der Klosterköchin ums Leben kommen und schließlich das Geld für vier Beerdigungen fehlt? Die fünf verbliebenen „Himmelhühner“ des Ordens „Die Schwestern vom weinenden Lindwurm“ haben eine ungewöhnliche Idee: Mit einer großen Benefizshow wollen sie das nötige Geld auftreiben – und sorgen dabei für jede Menge turbulente Momente.
„Es ist ein abwechslungsreiches Musical, bei dem es viel zu lachen gibt, jedoch auch einiges zum Nachdenken – doch vor allem: Die Songs sind mitreißend und sorgen für jede Menge musikalische Highlights“, freut sich Smits auf zahlreiche Zuschauer. Nach der Premiere am 4. September, wird das Stück noch bis 20. September im Veranstaltungszentrum Klagenfurt gespielt. Alle Informationen unter: musicalfactory-kaernten.at
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