Gar nicht erlaubt, gefährlich für unsere Ökosysteme, aber trotzdem kaum bekämpft: Eingeschleppte Neophyten verdrängen heimische Pflanzen – und kosten den Staat sogar Geld.
Auf einer gemütlichen Fahrradtour von Klagenfurt nach St. Veit fährt man ab Poppichl an zahllosen rosa und pink blühenden Pflanzen vorbei, die an den Ufern der Glan wuchern: Drüsiges Springkraut! „Das wuchert auch in Naturschutzgebieten, es wuchert in ganz Kärnten. Und niemand tut was dagegen“, bedauert Botaniker Roland Eberwein. Denn solche invasiven Neophyten breiten sich rasant aus, verdrängen dabei heimische Pflanzen und bringen eingespielte Ökosysteme zum Kippen.
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