Profi-Windsurfer Peter

Letzter Probewind vor dem Sturm Richtung Olympia

Sport
03.09.2026 09:30

Der niederösterreichische Profi-Windsurfer Theo Peter nimmt die anstehende WM in der Klasse iQFoil im britischen Weymouth als Generalprobe für den bevorstehen den Kampf um das Olympiaticket für Los Angeles 2028. Für Rot-Weiß-Rot gibt‘s nämlich nur einen Starter, der wird gegebenenfalls intern ausgeschnapst.

Noch 680-mal schlafen, dann fällt am 14. Juli 2028 der Startschuss zu den Olympischen Spielen in Los Angeles. Das Rennen um die Tickets in die Staaten beginnt natürlich schon deutlich früher. So auch für Windsurfer Theo Peter, der ab Freitag bei der Weltmeisterschaft im britischen Weymouth, dem Olympiarevier der 2012er-Spiele in London, die letzte Generalprobe gegen die Weltspitze segelt – ab Jänner 2027 gilt’s dann.

„Auf dem Board bin ich in Höchstform. Gesundheitlich hat mich im Sommer eine Gastritis erwischt, deshalb fehlen mir noch ein paar Kilo aufs Idealgewicht. Die kann ich auf dem Wasser aber ausgleichen“, visiert der 24-jährige Gumpoldskirchner am Wochenende die Goldflotte an.

Der 24-Jährige ist am Brett aktuell in Topform
Der 24-Jährige ist am Brett aktuell in Topform(Bild: OeSV/Dominik Matesa)

„Ich werd’s angehen wie jede andere WM, nichts auf die leichte Schulter nehmen. Die Top-24, also quasi das theoretische Olympialimit, wären das große Ziel.“ Theoretisch, weil es erst bei der nächsten in Fortaleza (Bra) um den ersten Quotenplatz in der Klasse iQFoil geht. Wo Theo im Gegensatz zum Formula-Kite-Goldenen Valentin Bontus aus Perchtoldsdorf keinen Kite am Himmel, sondern ein Windsurfboard mit festem Segel am Mast steuert. Im Optimalfall in Richtung der fünf Ringe. „Für Österreich gibt es nur ein Ticket, drei Bewerbe, wo man es holen kann. Dann beginnt der interne Kampf.“ Um eine Fahrkarte, die man selbst gelöst hat? „Ja, am Ende entscheidet der Verband wer fahren darf. Die Konkurrenz ist für mich aber nicht allzu groß, die meisten anderen wachsen gerade erst aus den Jugendschuhen heraus, sind noch nicht bereit für eine eigene Kampagne.“

Valentin Bontus kämpft übrigens nach dem heurigen WM-Bronze in Portugal zeitgleich im türkischen Akyaka um seine erste EM-Medaille. 

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