Beschimpft, bedroht, angegriffen: Für ÖBB-Mitarbeiter gehören Übergriffe mittlerweile zum Berufsalltag. Nun sollen Stichschutzwesten zumindest das Sicherheitspersonal vor dem Schlimmsten bewahren. Ein Alarmsignal für uns alle? Wie sicher fühlen Sie sich, wenn Sie mit den Öffis unterwegs sind?
Eine parlamentarische Anfrage hat es aufgedeckt: Zwischen 2020 und 2025 gab es 1.834 Übergriffe auf ÖBB-Mitarbeiter, 459 Betroffene wurden dabei verletzt. Die meisten Vorfälle passieren bei Fahrkartenkontrollen – wie zuletzt im Raum St. Pölten, wo eine Jugendbande einen Zugbegleiter attackierte. Als Reaktion testet die ÖBB nun Stichschutzwesten bei Sicherheitspersonal, setzt verstärkt auf Body-Cams und will mit einem Zehn-Punkte-Plan Besserung schaffen.
Ihre Meinung ist gefragt!
Haben Sie selbst schon einmal eine bedrohliche oder gewalttätige Situation in Bus, Bahn oder U-Bahn erlebt oder beobachtet? Reichen Maßnahmen wie Stichschutzwesten und Body-Cams aus, oder braucht es aus Ihrer Sicht härtere Strafen und mehr Polizeipräsenz? Wie erleben Sie die Situation in Österreichs Öffis? Diskutieren Sie mit uns und schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare!
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.