Tim Curry ist an einer Herzkrankheit gestorben. Das berichteten die „BBC“ und das „People“-Magazin mit Bezug auf Currys Sprecher und Dokumente des Gesundheitsamtes von Los Angeles County.
Der Star der „Rocky Horror Picture Show“ war am 25. August im Alter von 80 Jahren in seinem Haus in Los Angeles gestorben. Zusätzliche vorherige Erkrankungen wie Schlaganfall und Nierenkrebs sollen den Angaben nach zu Currys Tod beigetragen haben.
Curry erlitt schon 2012 Schlaganfall
Der Schauspieler saß seit einem Schlaganfall im Jahr 2012 teilweise gelähmt im Rollstuhl und mied teils die Öffentlichkeit. Er arbeitete jedoch weiter als Sprecher.
Weltweit bekannt wurde Curry vor allem durch seine Rolle als bisexueller, außerirdischer Wissenschafter in dem Film „Rocky Horror Picture Show“. Das Musical „Rocky Horror Show“, bei dem Curry die Hauptrolle hatte, sorgte 1973 im konservativen Großbritannien wegen dessen sexueller Freizügigkeit für Wirbel. Heute gilt vor allem der zwei Jahre nach der Uraufführung entstandene Film als Kult.
Spielte gerne den Bösewicht
Der Brite war in mehr als 30 Filmen zu sehen – meist in der Rolle des Bösewichts: als mörderischer Clown in der Verfilmung von Stephen Kings „Es“, als machtversessener Kardinal Richelieu in „Die drei Musketiere“ oder als hinterlistiger Hotelportier in „Kevin – Allein in New York“.
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