Plan für Bleiburg

Jede Menge Sicherheit auf dem großen Volksfest

Kärnten
02.09.2026 11:01

Polizei, Rotes Kreuz, Feuerwehr und Gemeinde Bleiburg rüsten sich für den großen Ansturm auf dem traditionellen Bleiburger Wiesenmarkt, der am Freitag, 4. September, beginnt.

Die fünfte Jahreszeit in Bleiburg steht vor der Tür. Der 633. Wiesenmarkt lockt von Freitag bis Montag in den Süden des Landes. Über 130.000 Gäste werden erwartet. Und damit alles glattgeht, wird alljährlich ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept ausgearbeitet. Von der Sturmwarnung über den Regenguss bis hin zum Verkehrsfluss deckt es alles ab. „Wir haben alles im Griff, sind für jedes Szenario gerüstet“, sagt Daniel Wrießnig, der erst seit Jänner Bürgermeister und Marktreferent ist und somit erstmals für das Sicherheitskonzept hauptverantwortlich zeichnet.

Die Zeltstadt steht – so früh wie diesmal waren die Zelte noch nie aufgebaut.
Die Zeltstadt steht – so früh wie diesmal waren die Zelte noch nie aufgebaut.(Bild: Dieter Arbeiter)

Armband mit Name und Nummer
Dabei gibt es ausreichend Erfahrungswerte. Sicherheitsbeauftragter und Bauamtsleiter Paul Stöckl: „Die Vorbereitungen laufen seit Monaten. Und wir sind natürlich bestens aufgestellt.“ Das begehrte Sicherheitsarmband mit Telefonnummer und Namen für die Kinder ist wie immer im Marktbüro abzuholen: „Das kommt bei den Gästen sehr gut an.“

Auch das Rote Kreuz rüstet auf. „Die Ortsrettungsstelle Bleiburg wird mit drei weiteren Rettungswagen besetzt“, sagt Rotkreuz-Bezirksgeschäftsleiter Gerhard Koller. Unter anderem sind Sanitäter-Streifen auch auf dem Wiesenmarkt unterwegs und am Samstag und Sonntag ist ein Notarzt vor Ort. „Zudem wird in der Ortsrettungsstelle eine Sanitätsstation eingerichtet.“

„Die Feuerwehr Bleiburg steht ebenfalls Gewehr bei Fuß und ist alle vier Tage präsent“, sagt Stöckl. Auch für die Sicherheit auf den Straßen rund um die Wiesen ist gesorgt.

Beamte, Hunde, Drohnen
Markus Hoffmann, Inspektionskommandant der Polizei Bleiburg: „Es gibt ausreichend Einsatzkräfte in Uniform und in Zivil. Auch die Hundestaffel wird vor Ort sein. Für die Überwachung der Massen und des Verkehrsflusses wird auch eine Drohne eingesetzt.“ Ebenso sorgen technische Zusatzsperren dafür, dass Fahrzeuge nicht auf die Wiese zufahren können.

Die Polizei sorgt aber nicht nur für die Sicherheit der Tausenden Besucher, „auch Jugendschutzkontrollen sind geplant.“ Dazu werde es einen eigenen Präventionsstand direkt neben dem Marktbüro geben.

„Die Einsatzzentrale wird bei der Polizeiinspektion eingerichtet. Diese ist von Freitag bis Dienstag früh 24 Stunden besetzt“, erklärt Hoffmann.

Mit den Öffis zum Wiesenmarkt
Zudem gebe es für die Besucher nicht nur zahlreiche Parkplätze, sondern „wir haben auch Shuttle-Busse und jede Menge Taxi-Unternehmen organisiert“, erklärt Marktmeister Arthur Ottowitz. Auch die Anreise mit der Bahn sei bestens organisiert.

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