Salzburg empfängt Mittwochabend den Liga-Spitzenreiter Rapid. Bullen-Trainer Röhl weiß um die Stärke von Grün-Weiß. Die Wiener siegten 2026 in allen drei Duellen, womit sich der Coach sogar schmunzelnd als leichter Außenseiter bezeichnet.
Die Salzburger sind mittendrin in der Wiener Woche. Nach der Austria am Sonntag gastiert Mittwoch (20.30, live auf Sky Sport Austria) mit Rapid der zweite Hauptstadtklub in der Red Bull Arena. Während die Austria als erneuter Tabellenletzter aktuell mit sich selbst zu kämpfen hat, grüßen die Hütteldorfer nach vier Spielen makellos von der Tabellenspitze. Bei einer Niederlage hätten die Bullen schon fünf Punkte Rückstand auf Grün-Weiß. Von dem Motto „Verlieren verboten“ wollte Salzburg-Trainer Danny Röhl am Dienstag aber nichts hören: „Ich habe Erfahrung mit Rückständen, deswegen bin ich da nicht so ängstlich.“ Jedenfalls werde es ein richtiger Gradmesser in der Liga. Laut eines Klubsprechers werden für dieses Topduell rund 11.000 Zuseher erwartet. „Ich glaube, dass dieses Spitzenspiel für neutrale Zuschauer ebenfalls extrem attraktiv ist“, betreibt der Deutsche Röhl Werbung für einen Stadionbesuch.
Wer sich an die vergangenen Duelle mit den Wienern erinnert, bekommt aus Salzburger Sicht jedoch Bauchweh. Das letzte Grunddurchgangsspiel sowie zwei Meisterrundenduelle im Frühjahr gingen alle mit je 1:0 an Rapid um den Kuchler Matthias Seidl. Die Leistungen der Bullen unter dem damaligen Trainer Daniel Beichler ließen zu dieser Zeit zu wünschen übrig. „Wir haben einiges gutzumachen“, weiß auch sein Nachfolger Röhl, der schmunzelnd meinte: „Wenn man so will, sind wir sogar der Außenseiter.“
Nikolas Veratschnig betonte: „Dass es nicht einfach wird, ist klar. Ich glaube, dass es für uns bis jetzt das schwierigste Spiel wird.“ Denn Rapid hat erstmals seit der Saison 2015/16 die ersten vier Meisterschaftsspiele für sich entscheiden können.
Doch der Kapitän geht mit Leistung und Selbstvertrauen voran, ist auch in seine Rolle als Mannschaftsführer gut hineingewachsen: „Es freut mich, dass ich Kapitän sein darf. Ich bin im Austausch mit dem Trainer und jedem Mannschaftskollegen. Wir schauen, dass ich für ein gutes Miteinander sorge.“
Trio bei Red Bull Salzburg vor Rückkehr
Personell gesehen lichtet sich das Lazarett wieder. Enrique Aguilar steht nach seinem Unterarmbruch vor einer Rückkehr, genauso wie Justin Omoregie. Frans Krätzig (beide Oberschenkel) trainiert außerdem wieder mit der Mannschaft.
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