Neue Aufregung um US-Stürmer Folarin Balogun. Nach der Aufregung um die aufgehobene Rotsperre bei der WM steht nun ein in letzter Sekunde geplatzter Transfer in die Premier League im Fokus. Dabei schien am Dienstagabend alles nur noch eine Formalität zu sein ...
Langeweile ist für Folarin Balogun in diesem Jahr ein Fremdwort. Nachdem eine – nach Intervention von US-Präsident Donald Trump – aufgehobene Rotsperre bei der WM für einen Skandal und große Empörung sorgte, sorgt ein geplatzter Transfer nun für den nächsten Wirbel.
Denn eigentlich war zwischen Baloguns Verein AS Monaco und dem an einer Verpflichtung interessierten Premier-League-Klub Everton schon alles klar. Am Dienstag einigten sich die beiden Vereine auf eine Ablösesumme von etwa 45 Millionen Euro plus fünf Millionen an eventueller Boni. Der US-Kicker machte sich auf den Weg in Richtung England.
Großes Problem für Everton
Doch dann fiel der 25-Jährige aufgrund von Knieproblemen noch durch den obligatorischen Medizincheck. Hektisch versuchte man dennoch eine Lösung zu finden. Für weitere Verhandlungen bekam Everton von der Premier League, laut „The Athletic“ sogar eine Sondergenehmigung. Und man fand schließlich sogar einen Deal zwischen den Vereinen und legte Balogun einen adaptierten Vertrag vor. Dieser taugte dem US-Teamspieler aber nicht, sodass er in letzter Sekunde doch noch alles platzen ließ.
Der 25-Jährige bleibt Monaco damit erhalten und sorgte für chaotische Stunden auf dem Transfermarkt. Denn Everton hatte – in Erwartung eines Balogun-Transfers – Stürmer Beto an den AC Florenz abgegeben. Der verzweifelte Versuch in letzter Sekunde noch Joshua Zirkzee von Manchester United auszuleihen, scheiterte ebenfalls. So bleibt im Kader der „Toffees“ eine große Lücke im Offensivbereich erhalten.
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