Er ist virtuoser Meister der Naturabstraktion und malt noch immer jeden Tag: Eine Verneigung vor Peter Krawagna in der „Krone“-Serie „Art-gerecht“.
Licht, das von oben durch ein langes Fensterband fällt und die weiße Weite der Wände, räumlich zum Atelier gefasst – ein eigenständiger, dunkler Baukörper, von Architektenhand schnörkellos und elegant auf seine Bedürfnisse zugeschnitten. Der Mann, der ihm zugehört, sitzt mit freundlichem Lächeln am Tisch, umringt von Pinseln, Farben und seinen Bildern, umgeben von leuchtender Stille, die den Raum tränkt wie der schwere Terpentingeruch. Daraus erhebt sich ein Werk, so betörend in seiner Poesie, so eindringlich in seiner Reduktion auf das Wesentliche, dass man sich fast von sakraler Erhabenheit ergriffen fühlt, wenn man vor den Raum wie Geist füllenden und doch so leichten Großformaten steht.
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