Aufgrund der extremen Dürre wird das Tierfutter knapp! Landwirt Michael Göschelbauer aus Niederösterreich koordiniert bereits dringend benötigte Heulieferungen aus Deutschland.
Krisenmanager sind spätestens seit Corona und Ukraine-Krise im ganzen Land gefragt, und die Bauern haben glücklicherweise einen entsprechenden Anpacker in ihren Reihen: Michael Göschelbauer aus Niederösterreich, Aufsichtsratschef der Raiffeisenware Austria (RWA) und gestandener Milchbauer aus dem Wienerwald, koordiniert seit Wochen die „Hilfe zur Selbsthilfe“. Denn Fakt ist, aufgrund der extremen Dürre wird das Heu knapp – teils müssen Betriebe schon ihr Vieh schlachten. Die Situation ist dramatisch!
Göschelbauer ist selbst Betroffener: „Die Dürre hat zu schweren Einbußen im Grünland geführt, Tausende Kollegen wissen nicht, mit welchem Futter sie ihre Tiere über den Winter bringen sollen. Da kann man nicht einfach tatenlos zusehen“, so der Bauer zur „Krone“.
35.000 Rundballen aus Deutschland geordert
Gemeinsam mit dem steirischen Agrarhändler Markus Derler will Göschelbauer zumindest teilweise Abhilfe schaffen. Mehrere Male waren die beiden Österreicher inzwischen im deutschen Brandenburg, um Lieferungen zu organisieren.
Rund 35.000 große Rundballen sind bislang vereinbart worden, das entspricht mehr als 1000 Lkw-Ladungen. Vorfinanziert wird diese Hauruckaktion von der RWA, Vorstand Johannes Schuster, hat den Ernst der Lage sofort verstanden und gehandelt.
Weitere Lieferverträge sind schon in Vorbereitung, und Betroffene können sich nun für Bestellungen an ihr örtliches Lagerhaus wenden. Zum Flat-Tax-Tarif von Bregenz bis Eisenstadt.
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