Der Wiener Hauptbahnhof wurde am Dienstag zum Schauplatz eines Fahndungserfolgs. Polizisten der Bereitschaftseinheit konnten dort einen 35-jährigen Nigerianer festnehmen. Der Mann soll mehrere Frauen bedrängt haben – die Vorwürfe reichen von Raub und gefährlicher Drohung bis zu sexueller Belästigung.
Nach einer internen Fahndung des Landeskriminalamts Wien, Außenstelle Süd, klickten für einen 35-jährigen nigerianischen Staatsangehörigen die Handschellen.
Der Mann soll es gleich auf mehrere Frauen abgesehen haben: Laut Polizei steht er im Verdacht, einer Frau das Mobiltelefon geraubt, eine weitere mit dem Umbringen bedroht und drei andere Frauen sexuell belästigt zu haben.
Fahndungsfotos führten zum Erfolg
Weil die Ermittler davon ausgingen, dass sich der Verdächtige vorwiegend rund um den Wiener Hauptbahnhof aufhalten könnte, nahmen Polizisten der Bereitschaftseinheit das Areal gezielt ins Visier. Die Beamten hatten dabei ein entscheidendes Hilfsmittel zur Hand: Lichtbilder des Gesuchten.
In der Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße erkannten die Polizisten den Mann tatsächlich wieder. Ein Abgleich der Bilder brachte Gewissheit. Da gegen den 35-Jährigen bereits eine Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Wien vorlag, wurde er festgenommen. Der Tatverdächtige befindet sich inzwischen in Haft. Eine Vernehmung steht noch aus.
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