Nach mehreren Skandalen rund um Vereine für Kinder und Jugendliche, finanziert von der Stadt, zeigen die Bilanzen: Der Steuerzahler blecht immer mehr für die Unterbringung der Heranwachsenden. Die Ausgaben sind immens ...
Suizid(versuche) von Heranwachsenden, Pädagogen mit Teufelshörnern, Ermittlungen der Staatsanwaltschaft – die Unterbringung von Kindern und Jugendlichen, viele von ihnen gelten als Hochrisiko-Klienten, in Privat-Vereinen steht derzeit in der Kritik. Zumal die Stadt Wien diese Einrichtungen großzügig finanziert – ein System, das allmählich zu einem Fass ohne Boden wird.
Eine Finanz-Oase für die Betreiber
Nehmen wir als ein Beispiel von vielen den Verein Oase bzw. Oasis. Aktuell ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Träger – und zwar wegen schweren Betrugs. Was aber nicht bedeutet, dass der Geldfluss der Stadt versiegt wäre. Oase besteht aus mehreren Klein-Standorten, aber insgesamt wird kräftig abgesahnt. Im Jänner des heurigen Jahres waren es 1,1 Millionen Euro an Steuergeld, im Februar 1,8 Millionen, März, April, Mai jeweils 1,2 Millionen. Wobei der Mai laut Stadt als „Abrechnung noch nicht abgeschlossen“ ist.
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