Markus Schleinzers Historien-Drama „Rose“ mit der deutschen Top-Darstellerin Sandra Hüller geht ins Rennen um den Auslands-Oscar 2027. Damit hat Österreich in den letzten Jahrzehnten schon viele gute Erfahrungen gemacht. Wir haben die wichtigsten Ereignisse zusammengefasst.
Auch wenn das Filmland Österreich finanziell gerne ausgehungert wird – was seit Jahr und Tag aus dem Neun-Millionen-Einwohner-Land an höchster Qualität hervorgeht, dafür beneiden uns Staaten rund um den Globus. Gleich zweimal wurden österreichische Filme mit dem begehrten Auslands-Oscar für den „besten fremdsprachigen Film“ gekrönt. 2008 nahm Stefan Ruzowitzky die begehrte Statue für den Kriegsspielfilm „Die Fälscher“ mit nach Hause. 2013 folgte ihm Star-Regisseur Michael Haneke mit seinem kammerspielartigen Drama „Liebe“. Nominiert waren auch 1987 „38 – Auch das war Wien“ von Wolfgang Glück und Götz Spielmanns „Revanche“.
„Große Freiheit“ von Sebastian Meise (2022) und Marie Kreutzers „Corsage“ (2023) kamen zumindest in die Vorauswahl. Letzterer wurde wegen des Kinderpornografie-Besitzes gecancelten Florian Teichtmeister zum temporären Skandalwerk. Zweimal wurde ein heimischer Film trotz der Einreichung auch nicht für die Nominierung zugelassen. Hanekes „Caché“ 2006, weil er vorwiegend auf Französisch und nicht in der Landessprache des Entsendelandes gedreht wurde und 2020 „Joy“ von Sudabeh Mortezai wegen zu vieler englischer Dialogpassagen. 2027 drücken wir Regisseur Markus Schleinzer und seinem Historiendrama „Rose“ mit Sandra Hüller die Daumen. Am 21. Jänner 2027 wissen wir, ob er nominiert ist.
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