An Massaker beteiligt

Todesstrafe gegen Assads Cousin in Syrien verhängt

Ausland
18.08.2026 12:40
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein Gericht in Syrien hat einen weiteren Cousin des gestürzten Machthabers Bashar al-Assad zum Tode verurteilt. Wassim al-Assad wurde am Dienstag in der Hauptstadt Damaskus wegen Kriegsverbrechen schuldig gesprochen. 

Die ihm zur Last gelegten Taten würden als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen“ gewertet. Wassim al-Assad sitzt in Haft. Er soll insbesondere in Massaker durch Milizen im Osten der Region Ghouta unweit von Damaskus involviert gewesen sein.

„Folter und Brutalität“
Der Richter Fakhr al-Din al-Aryan sagte, der Angeklagte sei wegen der vorsätzlichen Tötung mehrerer Menschen „in Verbindung mit Folter und Brutalität“ verurteilt worden.

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LAGE IN SYRIEN
Während des fast 14 Jahre dauernden Bürgerkriegs in Syrien wurden mehr als eine halbe Million Menschen getötet. Ende 2024 stürzten Kämpfer unter Führung der islamistischen HTS-Miliz den langjährigen Machthaber Assad, der ins Exil nach Russland floh.

Ex-Machthaber Assad in Abwesenheit zum Tode verurteilt
Syriens langjähriger Machthaber Bashar al-Assad war vor einer Woche in Abwesenheit zum Tode verurteilt worden. Die Richter in Damaskus begründeten ihr Urteil ebenfalls mit „Kriegsverbrechen“ und „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ im syrischen Bürgerkrieg.

In dem Prozess wurde ein anderer inhaftierter Cousin Assads, Atef Najib, wegen Verbrechen in der Provinz Daraa zum Tode verurteilt. Gegen Assads Bruder Mahir sowie weitere Vertreter der gestürzten Regierung verhängte das Gericht in Abwesenheit die Todesstrafe.

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