Am Kilimandscharo

Kracht in Zebra: Safari-Flieger muss notlanden

Ausland
05.10.2026 14:19
Porträt von krone.at
Von krone.at

Nach einer unglücklichen Kollision mit einem Zebra beim Start hat ein Safari-Flugzeug am Kilimandscharo eine spektakuläre Notlandung überstehen müssen. Das Tier überlebte den Zusammenstoß nicht.

Das Flugzeug war mit 26 Passagieren und vier Besatzungsmitgliedern am Sonntag auf dem Flugplatz Seronera im Serengeti-Nationalpark zu einem Flug zur Insel Sansibar gestartet. Beim Start kam es zu dem Zusammenstoß mit dem Wildtier.

Zebra starb bei dem Unfall
Später meldete die Maschine ein Problem mit dem Fahrwerk. Daraufhin wurde das Flugzeug zum Kilimandscharo International Flughafen nahe der Stadt Arusha umgeleitet, wo es eine Bauchlandung absolvieren musste. Wie lokale Medien übereinstimmend berichteten, blieben alle 30 Menschen an Bord unverletzt. Lediglich das Zebra verendete noch am Unfallort.

Ermittlungen zu Unfallhergang noch nicht abgeschlossen
Ob der Zusammenstoß mit dem Zebra tatsächlich die Ursache für die Probleme am Fahrwerk war, ist bisher unklar. Die tansanischen Luftfahrtbehörden haben den Ablauf bisher noch nicht offiziell bestätigt, eine Untersuchung wurde jedoch eingeleitet.

Flughafenbetrieb am Kilimandscharo Airport kurzfristig eingestellt
Der Betrieb am Kilimandscharo International Airport musste am Sonntag vorübergehend eingestellt werden. Der Flugplatz Seronera, an dem sich der Zusammenstoß ereignete, liegt mitten im Serengeti-Nationalpark, einem der bekanntesten Wildtiergebiete Afrikas. In unmittelbarer Nähe zu den Tieren findet dort der Flughafenbetrieb statt.

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