Im „You Ask The Questions“-Interview hat Esteban Ocon offen über seine Zeit als Ersatzfahrer bei Mercedes gesprochen. Nachdem sich erst zwei Teams um seine Dienste bemüht hatten, stand der Franzose 2019 plötzlich ohne Cockpit da. Auch Tränen seien damals geflossen ...
Nach zwei starken Jahren bei Force India hatten sowohl McLaren als auch Renault zur Saison 2019 Interesse an Ocon bekundet, letztlich entschieden sich die beiden Teams allerdings für Carlos Sainz beziehungsweise Daniel Ricciardo.
„Vermasseltes“ Jahr
Ocon blieb nur die Rolle des Reservisten bei Mercedes – keine leichte Zeit für den jungen Franzosen. „Es war schwierig. Ich war bei Renault eigentlich als Fahrer vorgesehen, aber es gab auch noch Interesse von einem anderen Team. Und beides zusammen sorgte schließlich dafür, dass mein Jahr in der Formel 1 vermasselt wurde“, erinnerte sich der mittlerweile 29-Jährige.
Bei den Silberpfeilen durfte Ocon nur selten auf die Strecke. Während Lewis Hamilton und Valtteri Bottas einen Sieg nach dem anderen einfuhren, war der Testpilot zum Zusehen verdammt. „Ich erinnere mich, dass ich zum Mietwagen ging und weinte“ – auch, weil Ocon die Erfahrung im Auto fehlte, um sich für die Saison 2020 zu empfehlen.
Nach einem schwierigen Jahr bei Mercedes sollte es dann tatsächlich klappen mit der Unterschrift bei Renault. Seit 2025 steht der Franzose bei Haas unter Vertrag, in der laufenden Saison liegt Ocon mit drei Punkten auf Rang 17 der Fahrer-Wertung.
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