Der Salzburger Luka Mladenovic hat Österreichs erstes Finale bei den Langbahn-Europameisterschaften in Paris erreicht. Der 22-Jährige schwamm am Mittwoch im Semifinale über 200 m Brust auf den zweiten Gesamtrang, in 2:08,85 Min. drückte er den rot-weiß-roten Rekord um gleich 1,03 Sek. Um die Medaillen geht es am Donnerstag (19.29 Uhr). Die bisherige OSV-Bestmarke (2:09,88) hatte Christopher Rothbauer am 28. Februar 2020 fixiert. Iris Julia Berger wurde über 200 m Kraul 16.
Berger zog trotz des am Vormittag fixierten Aufstiegs ins Semifinale sehr unzufrieden Resümee, vom 16. Platz in 1:59,19 Min. nach den Vorläufen brachten sie 1:58,83 in der Vorschlussrunde nicht weg. „Ich verstehe nicht, warum ich langsamer als vor einem Jahr schwimme. Es tut einfach nur weh“, beschrieb die 21-Jährige das Körpergefühl im Wasser. Ihren österreichischen Rekord hatte sie im Juli 2025 in Aarhus in 1:58,08 aufgestellt. Nach den Vorläufen wurden Marlene Kahler in 2:01,28 Min. 31. und Nida Omid in 2:03,77 41. Kahler tritt am Sonntag nicht über 400 m Kraul an.
Bucher out: „Sehr enttäuschend“
Über 100 m Delfin brachte Bucher sein übliches Leistungsvermögen wie über 50 m Delfin nicht ins Wasser. „Das ist sehr enttäuschend“, meint der Tiroler über seine 52,37 Sek. „Ich habe schon öfter gehabt, dass der 50er gar nicht gegangen ist und der 100 dafür. Aber dass der 100er auch so schlecht ist, das tut eigentlich ein bisschen weh.“ Er könne sich freilich nichts vorwerfen, habe alles gegeben. Ein Faktor könnte seiner Meinung nach das Mehr an Muskulatur sein. „Ich bin ein bisserl mehr vom Gewicht her, da wird sich wahrscheinlich auch die Wasserlage ein bisschen verändern.“
Lukas Edl – in 52,20 nur 17 Hundertstel am Semifinale vorbei und vier Ränge vor Bucher 22. – war auch in seinem dritten Bewerb im Olympic Aquatic Centre bester Österreicher, drängt sich immer mehr für die Lagenstaffel auf. Im Rennen über die mittellange Delfinstrecke sei er schwimmerisch gut gewesen. „Aber der Start war nicht perfekt, die Wende war schlecht, beim Abstoß habe ich etwas verschenkt und auch beim Anschlag zwei, drei Zehntel.“ Für Martin Espernberger waren seine 53,32 (40.) „schon enttäuschend“, aber ohne Rückschlüsse auf 200 m Delfin.
Aviva Hollinsky kam über 400 m Lagen in 4:52,64 Min. unter 14 Sportlerinnen auf Rang 13. Jakub Maly, interimistischer OSV-Sportdirektor, nominierte indes Edl und Heiko Gigler für die Staffel über 4 x 100 m Kraul am Donnerstag als Start- bzw. Schlussschwimmer. Dazwischen kommen Viktor Kopf und Christian Giefing zum Einsatz.
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