Ein Zwölf-Millionen-Euro-Gewinn will wohl erst verdaut werden. Seit fast einem Monat steht fest: Ein wahrer Glückspilz hat den ersten Achtfachjackpot der Lottogeschichte geknackt. Jedoch – gemeldet hat sich der Lottosieger bislang noch nicht!
Fest steht bislang: Der Sieger hatte seinen Glücksschein in der Steiermark aufgegeben. Die richtigen Zahlen wurden aber bereits am 19. Juli gezogen. Seither gab es noch keinerlei Reaktion des Lottosiegers, der laut Lotteriensprecher Günter Engelhart offenbar aus der Obersteiermark stammt, wie er gegenüber dem ORF Steiermark erklärte.
Lotto-Sechser: Gewinner melden sich meist zeitnah
Dass sich der Millionengewinner bisher nicht aus seiner Deckung wagte, ist eher ungewöhnlich. Im Normalfall würden sich Sechsergewinner innerhalb der ersten sechs bis acht Tage melden, so der Sprecher. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen.
Zudem sei gerade Sommer, Leute seien auf Urlaub, so Engelhart. Dass man Lotto gespielt hat, kann natürlich auch vergessen oder der Schein noch nicht kontrolliert worden sein.
Keine Eile geboten
Stress hat der Sieger aber ohnedies nicht. Vorerst darf er ruhig noch im Verborgenen Pläne schmieden, was er mit seinem Megagewinn anfangen möchte. Der rechtliche Anspruch verfalle nach drei Jahren, wird Engelhart zitiert. Hat sich der Gewinner bis dahin nicht gemeldet, wandert der Zwölf-Millionen-Euro-Gewinn in den Topf der nicht abgeholten Gewinne. Und da seien vor einiger Zeit bereits „ein oder zwei Sechser gelandet“, weiß der Sprecher.
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