Gravierende Bauarbeiten werfen Schatten voraus. Neue Einschränkungen – alles nördlich von Wien ist bald abgeschnitten
Während der anstrengende Baustellensommer bei den Öffis noch vier Wochen weitergeht, kündigt sich die Mega-S-Bahn-Sperre langsam und in Raten an. Ab 10. August kommt es vorher noch zusätzlich zu Sperren auf den Nordästen (Nordwestbahn, Laaer Ostbahn und Nordbahn). Der direkte Zugverkehr nördlich von Wien wird stark eingeschränkt, ist quasi abgeschnitten. Davon betroffen sind zigtausende Berufspendler der Linien S1, S2, S3, S4 und REX3. Ersatzbusse werden bis 6. September zu den zentralen Verkehrsdrehscheiben Floridsdorf, Handelskai, Praterstern und Kagraner Platz fahren, heißt es dazu von den ÖBB.
Wiener Linien-Chefin: „Ist keine Kleinigkeit“
So richtig ernst wird es dann ab 7. September, wenn im Abschnitt Hauptbahnhof/ St. Marx – Praterstern für 14 Monate keine Züge mehr fahren. Wiener Linien-Chefin Alexandra Reinagl versprüht Zweckoptimismus: „Ein Jahr lang zusätzliche Fahrgäste – besonders in den Spitzenstunden – zu übernehmen, ist keine Kleinigkeit. Das ist eine Herausforderung, die wir aber gemeinsam meistern.“ Ab 10. August halten die Züge außerdem nicht mehr in der Station Quartier Belvedere.
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