In Kärnten gibt es bereits 30 öffentliche Plätze für den schnellen Sprung ins kühle Nass. Mit den Geldern aus der Motorbootabgabe soll das Angebot an den heimischen Seen ausgebaut werden.
Drei neue freie Seezugänge wurden im vergangenen Jahr geschaffen – darunter jener in Techelsberg am Wörthersee, der mit insgesamt 550 Quadratmetern Fläche entlang des Wörtherseeradweges zum Entspannen lädt. Insgesamt gibt es 30 dieser kostenlos zugänglichen Badeorte, und nun sollen es noch mehr werden.
Woher das Geld dafür kommt? Die Seezugänge werden von der sogenannten Seeuferkommission gesichert und aus den Geldern der Motorbootabgabe finanziert. Derzeit stehen der Kommission laut ORF Kärnten dafür elf Millionen Euro zur Verfügung, davon wurden bereits 1,3 Millionen investiert.
Die Kommission finanziert zudem ökologische Maßnahmen, damit wird die Funktionsfähigkeit der heimischen Seen bewahrt. Vorschläge für neue freie Seezugänge kommen teils von Kommissionsmitgliedern selbst, von Maklern, von Gemeinden oder aus der Bevölkerung. Die Suche nach passenden Flächen erschweren allerdings die teils exorbitanten Grundstückspreise an den heimischen Seen.
Für ausgiebige Tage direkt am Ufer eignen sich die freien Seezugänge übrigens nicht – es gibt etwa auch keine Sanitäranlagen vor Ort. Vonseiten des Landes Kärnten heißt es, man möchte nicht zum Betreiber von Strandbädern werden: Die Flächen sind für ein kurzes Verweilen oder einen schnellen Sprung in den See gedacht.
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