Dürre, Wassermangel, Tierleid: Im Interview spricht der steirische Almbauer Toni Hafellner (62) über durstige Kühe und ausgetrocknete Felder, Verschwendung und fehlende Verbote und den tragischen Unfall, bei dem ein Landwirt von seiner Rinderherde totgetrampelt wurde.
Einsam schmiegt sie sich in eine Hügellandschaft mit Blick auf das Murtal, Niklasdorf mit dem Wasserturm, die Seetaler Alpen, den Grazer Schöckl und den Hochschwab: Die Kletschachalm bei Leoben in der Steiermark. Toni Hafellner ist auf dem Weg zu seinen 19 Ochsen, die hier weiden, und der führt steil über einen Berghang hinauf. „Früher waren diese Wiesen sattgrün, mit saftigem Gras“, erklärt der Almbauer, „heute sind sie braun und ausgetrocknet.“ Mit großem Respektabstand zur Herde führen wir das Interview gleich an Ort und Stelle. Von weiter oben sehen uns seine Rinder interessiert zu.
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