Nach der Veröffentlichung geheimer Gesprächsprotokolle gerät Wiens Wirtschaftskammer-Präsident Walter Ruck zunehmend unter Druck. Wie er sich beim Bürgermeister einen Straßennamen für das Haus der Wiener Wirtschaft wünschte. Und welchen Führungsstil er intern pflegt.
Im April 2019 bezog die Wiener Wirtschaftskammer ihr neues Domizil am Wiener Praterstern. Ein achtstöckiger Prunkbau, entwickelt von René Benkos mittlerweile bankrotter Signa-Gruppe. Für die Zentrale musste die Kammer laut „Krone“-Recherchen satte 121,47 Millionen Euro bezahlen; die Signa freute sich laut internen Dokumenten über einen beachtlichen Projekterfolg von 39 Millionen Euro.
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