Nach „Tosca“ im Steinbruch St. Margarethen, feierte am Donnerstag „Ein Käfig voller Narren“ neuerlich vor tausenden Besuchern in Mörbisch Premiere. In der Titelrolle Intendant Alfons Haider, der in die Kultrolle der „Zaza“ schlüpfte: Wer auffiel, wer ausfiel
Nicht weniger als 11.000 Menschen besuchten innerhalb von 24 Stunden die großen Freiluftbühnen-Premieren im Burgenland. Nach Sankt Margarethen war am Donnerstag Mörbisch am Zug und somit konnte Intendant Alfons Haider (68) dort das Kommando „Leinen los“ auf der Seebühne für „Ein Käfig voller Narren“ geben.
Volles Haus, keine Regierungsvertreter
Es ist jenes bunt-schrille Kult-Musical, dem der Impresario als „Zaza“ mit dem Ensemble Leben einhauchte. „Von der Regierung wird man hier aber niemanden sehen“, fügte er hinzu, während ihn die „Krone“ hinter den Kulissen (ein genialer Fundus von 300 Kleidern und 260 Perücken) begleitete. Woran das Ausbleiben der Spitzenpolitik lag? Nicht nur ein VIP monierte diesen Umstand hinter vorgehaltener Hand – denn es war dasselbe (seltsame) Spiel wie am Vortag. Auch im Steinbruch vermisste man deren Teilnahme. Mehr Volksnähe, als an diesen zwei Tagen zu haben, ging eigentlich nicht.
Diese nutzte freilich Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Wie am Vortag gab er sich mit Gattin Julia ein Stelldichein. Ebenso gesichtet: Topmanager Karl-Heinz Strauss, Medienmanager Hans Mahr, St.-Margarethen-Intendant Daniel Serafin, Kult-Gastronom Karl Kolarik, mit pinkem Haar („Nur für die Premiere“) Simone Lugner und Toni Faber mit seiner Natalie.
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