Mit dem Titel „Ein Insider-Guide zu 6 herrlichen öffentlichen Schwimmbädern in Wien“ nennt die renommierte New York Times fünf Wiener Freibäder und als Sechstes das Thermalbad in Bad Vöslau in Niederösterreich. Den Bürgermeister freut's – trotz „Geografiefehler“
Stolz ist man diese Tage in Bad Vöslau, Bezirk Baden. Denn ein kürzlich erschienener Artikel in der renommierten New York Times – sie gehört zu den einflussreichsten und renommiertesten Tageszeitungen der Welt – berichtet mit dem Titel: „Ein Insider-Guide zu 6 herrlichen öffentlichen Schwimmbädern in Wien“. Und siehe da – neben dem Krapfenwaldbad, dem Schönbrunnerbad und dem Schafbergbad in Wien wird auch das Bad Vöslauer Thermalbad äußerst lobend erwähnt.
„Tauchen Sie ein in das (erfrischend kühle) Quellwasser und wärmen Sie sich anschließend auf der grasbewachsenen Insel auf, die in das Becken hineinragt“, steht hier beispielsweise zu lesen. Und auch die jährlich im Sommer stattfindende Kulturveranstaltung „Schwimmender Salon“ wird lobend erwähnt mit den Worten: Diese „Schwimmsalons“ sind eine Hommage an eine beeindruckende literarische Tradition: Bereits vor mehr als einem Jahrhundert ließen sich die Wiener Dramatiker Hugo von Hofmannsthal und Arthur Schnitzler vom einzigartigen Charme dieser Anlage verzaubern.
Ich finde das toll, aber ich habe keine Ahnung, warum die New York Times gerade unser Bad so lobend erwähnt.

Bürgermeister Christian Flammer
Bild: ZVG Liste Flammer
Bürgermeister Christian Flammer freut sich natürlich sehr über diese Werbung, hat aber keine Ahnung, wie die New York Times gerade auf „sein“ Bad kommt. „Wir haben diesbezüglich proaktiv nichts unternommen“. Man werde den Artikel auf jeden Fall aber stolz auf der Homepage präsentieren. Und dezent darüber hinwegsehen, dass Bad Vöslau in Niederösterreich liegt, und nicht – wie in der New York Times erwähnt – in Wien.
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