Zinserhöhung droht

Goldpreis auf dem tiefsten Stand seit zwei Wochen

Wirtschaft
14.07.2026 10:44
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der Goldpreis ist am Dienstag auf den tiefsten Stand seit zwei Wochen gefallen. Grund dafür sind der starke Anstieg der Ölpreise und wachsende Erwartungen, dass die US-Notenbank die Zinsen im September erhöhen könnte.

Gold verlor am Dienstag weitere 0,2 Prozent, nachdem der Preis bereits am Montag um rund drei Prozent eingebrochen war. Das war der stärkste Tagesverlust seit mehr als einem Monat.

Auslöser der Entwicklung ist die zunehmende Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran. Die Ölpreise waren am Montag um rund neun Prozent gestiegen und erreichten den höchsten Stand seit Mitte Juni. Gleichzeitig legten der Dollar und die Renditen von US-Staatsanleihen zu. Beides macht Gold für Anleger weniger attraktiv.

Nach einem Anstieg des Goldpreises zu Beginn des Iran-Kriegs ist die Notierung in den ...
Nach einem Anstieg des Goldpreises zu Beginn des Iran-Kriegs ist die Notierung in den vergangenen beiden Wochen mehrfach unter Druck geraten.(Bild: APA/GÜNTER GRANITZER)

Zinserhöhung möglich
Zusätzlichen Druck erzeugten Aussagen von US-Notenbanker Christopher Waller. Die Federal Reserve müsse die Zinsen möglicherweise bald anheben, falls die Inflation deutlich über dem Ziel von zwei Prozent bleibe. Händler beziffern die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September laut „investinglive“ mittlerweile auf rund 78 Prozent. Eine Woche zuvor waren es noch 57 Prozent.

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