Zwei Kinder an Bord
Fahrerin schlief bei 100 km/h seelenruhig in Tesla
Diese Frau hat offenbar sehr viel Vertrauen in die moderne Technik ihres Fahrzeugs! In Kanada wurde eine Autofahrerin gefilmt, die bei 100 Kilometern pro Stunde ein Nickerchen in ihrem Tesla machte. Die Lenkerin hatte noch dazu zwei Kinder dabei.
Eine Facebook-Nutzerin traute ihren Augen kaum, als sie auf dem Trans-Canada-Highway fuhr. Beim Überholen bemerkte Carleigh King eine Tesla-Fahrerin, die ganz offensichtlich am Steuer ihres Teslas eingeschlafen war – der Fahrassistent brauste indes mit einer Geschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde auf der rechten Spur.
„Es ist absolut unglaublich, was wir am Highway 1 zwischen Golden und Revelstoke gesehen haben“, kommentierte King die Beobachtung, die sie auch mit ihrem Handy festhielt. Man sieht in dem Video, dass die Lenkerin den Kopf zur Seite geneigt hat und eine große Sonnenbrille trägt.
Hier sehen Sie das verstörende Video:
Auf der Autobahn sei an dem sonnigen Sonntag sehr viel los gewesen, im Auto saßen auch noch zwei Kinder. „Schockierend und entsetzlich – wohin steuert diese Welt nur?“, fragt sie unter dem Posting auf Facebook.
King forderte die Social-Media-Community auf, den Beitrag zu teilen: „Machen wir sie berühmt“, erklärte die Kanadierin. Bei der Nutzung eines Fahrassistenzsystems kümmert sich dieses um den Abstand zu anderen Fahrzeugen, hält die Spur und bremst, wenn nötig – dennoch ersetzt es keinen menschlichen Fahrer. Am Steuer müssen Nutzer eigentlich trotzdem aufmerksam bleiben ...
Sonnenbrille dürfte Assistenzsystem ausgetrickst haben
Ein Experte vermutet, dass die Lenkerin das System mit ihrer Sonnenbrille ausgetrickst haben könnte: Denn der Fahrassistent überprüft normalerweise, ob der Fahrer oder die Fahrerin sich auf den Verkehr konzentriert. „Genau darin liegt das Problem: Sind die Augen verdeckt, kann die Kamera nicht überprüfen, ob die Fahrerin aufmerksam ist. Deshalb greift das System auf die ältere Methode zurück, bei der regelmäßig ein Drehmoment am Lenkrad erkannt werden muss“, erklärte Fred Lambert, von „Electrek“, einem Magazin für Elektromobilität.
Diese Vorgehensweise habe jedoch ihre Tücken: „Sie bestätigt weder, dass der Fahrer wach ist, noch dass er auf die Straße schaut; sie stellt lediglich fest, dass eine Kraft auf das Lenkrad wirkt. Eine zusammengesunkene Körperhaltung, ein abgestützter Arm oder ein ständiges, aber nicht zielführendes Lenken können dafür ausreichen“, so Lambert.









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