Eberau, Bildein und Moschendorf planen weiterhin eine gemeinsame Bildungseinrichtung. Als Standort ist die private Mittelschule Josefinum vorgesehen. Im kommenden Herbst soll ein neuer Entwurf vorliegen.
Seit mehr als vier Jahren arbeitet eine Initiative am Campusprojekt Pinkaboden. Im vergangenen März gab es allerdings einen heftigen Rückschlag. Wie berichtet, sprach sich bei einer Bürgerbefragung in der Gemeinde Deutsch Schützen-Eisenberg eine klare Mehrheit für den Erhalt der eigenen Volksschule und gegen das Campusprojekt aus.
Gemeinsame Einrichtung als Ziel
Seither versuchen Vertreter aus Eberau, Bildein und Moschendorf, ein neues Projekt in reduzierter Form zu erarbeiten. „Es werden aktuell verschiedene Varianten geprüft“, erklärt Hansjörg Schrammel von der Initiative „Campus Pinkaboden“. In einer Arbeitsgruppe seien auch die Bürgermeister der drei Gemeinden vertreten. Man ist sich einig, dass eine gemeinsame Bildungseinrichtung weiterhin das Ziel sei.
Auf diese Weise soll ein attraktives und nachhaltiges Angebot für die Region entstehen. Allerdings sei die Umsetzung mit geringeren Kinderzahlen schwieriger, betont Schrammel.
Krippe und Kindergarten werden neu errichtet
Als Standort für den Bildungscampus soll nach wie vor die private Mittelschule Josefinum in Eberau fungieren. Geprüft wird derzeit, wie weit die bestehende Bausubstanz künftig genutzt werden kann. Fix sei laut Schrammel bereits, dass der Kindergarten und Kinderkrippe sowie die Turnhalle neu errichtet werden sollen. Mitgedacht werden auch mögliche Erweiterungen, falls sich noch andere Gemeinden später dem Projekt anschließen wollen.
„Unsere Hand bleibt auf jeden Fall ausgesteckt“, so Schrammel. Im kommenden Herbst soll dann ein neues Konzept für den Campus Pinkaboden vorliegen.
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