Monatelang galt ein Wechsel an der Spitze des Salzburger Wirtschaftsbundes als wahrscheinlich. Doch Kammerpräsident Peter Buchmüller denkt nicht ans Aufgeben – und stellt sich damit gegen den Erneuerungskurs von ÖVP-Chefin Karoline Edtstadler...
In der Salzburger ÖVP zeichnet sich ein Kräftemessen in einem ihrer mächtigsten Bünde ab. Schon im Februar deutete vieles darauf hin, dass Wirtschaftskammerpräsident Peter Buchmüller an der Spitze des Wirtschaftsbundes und in der Kammer abgelöst werden könnte.
Als Favoritin galt Nationalratsabgeordnete Tanja Graf, die inzwischen auch als Generalsekretärin des Bundes-Wirtschaftsbundes und als kooptiertes Mitglied im ÖVP-Präsidium an Einfluss gewann. Buchmüller wiederum war nach der umstrittenen Erhöhung seiner Funktionärsentschädigung massiv unter Druck geraten und musste zurückrudern.
Nun sieht sich der 71-Jährige durch den jüngsten Rechnungshofbericht gestärkt – und sendet eine Botschaft, die innerhalb der Volkspartei für neue Spannung sorgt. Und er plant eine Entlastung in Millionenhöhe für die Salzburger Unternehmen.
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