Ein geworfener Sprengsatz hat bei Protesten vor dem Amtssitz von Zohran Mamdani in New York für Alarm gesorgt. Der Sprengsatz explodierte nicht, hätte laut Polizei jedoch schwere Schäden anrichten können. Ermittler prüfen nun mögliche Verbindungen zur Terrormiliz Islamischer Staat.
Bei Protesten vor dem Amtssitz des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani ist nach ersten Erkenntnissen der Polizei ein „improvisierter Sprengsatz“ aus der Menge geworfen worden. Der Sprengsatz hätte Menschen schwer verletzen oder töten können, explodierte jedoch nicht, teilte New Yorks Polizeichefin (NYPD) Jessica Tisch mit.
Zudem seien zwei weitere mutmaßliche Sprengsätze entdeckt worden, einer davon in einem Auto, das in der Nähe abgestellt war. Der geworfene Sprengsatz habe den hochexplosiven Stoff TATP enthalten, erklärte Tisch bei einer Pressekonferenz. Der Vorfall werde gemeinsam mit der Bundespolizei (FBI) auf eine mögliche Verbindung zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geprüft.
Auslöser der Proteste war laut Mamdani ein Aufruf des rechtsextremen Aktivisten Jake Lang zu einer Demonstration vor dem Amtssitz des ersten muslimischen Bürgermeisters der Millionenstadt. In der Folge kam es zu Gegenprotesten und gewaltsamen Zusammenstößen. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler dürfte der Sprengsatz aus den Reihen der Gegendemonstranten stammen.
Mamdani verurteilte den von „Fanatismus und Rassismus“ getragenen Protest der Lang-Anhänger ebenso wie die gewaltsame Eskalation. Mindestens sechs Menschen wurden im Zuge der Auseinandersetzungen festgenommen.
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