Polizei zieht Bilanz

Donauinselfest: Große Party, wenige Zwischenfälle

Wien
06.07.2026 14:40
Porträt von krone.at
Von krone.at

Drei Tage Party, Musik und ausgelassene Stimmung – und aus Sicht der Wiener Polizei verlief das Donauinselfest 2026 bemerkenswert ruhig. Europas größtes Freiluftfestival ging ohne größere Zwischenfälle über die Bühne. Dank des umfangreichen Sicherheitskonzepts und der engen Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte blieb die Lage das ganze Wochenende unter Kontrolle.

Mehrere hundert Polizistinnen und Polizisten sorgten auf dem Festivalgelände für Sicherheit. Neben einer starken Präsenz vor Ort setzte die Exekutive auf Prävention, Information und den direkten Kontakt mit den Besucherinnen und Besuchern. Moderne Einsatztechnik und eine laufend an die Lage angepasste Einsatzführung unterstützten die Beamten zusätzlich.

Zahl der Zwischenfälle überschaubar
Trotz des enormen Besucherandrangs blieb die Zahl der Zwischenfälle überschaubar. Laut Polizei entsprach die Einsatzlage an allen drei Tagen weitgehend den Erwartungen. Größere sicherheitspolizeiliche Herausforderungen blieben aus oder konnten frühzeitig erkannt und rasch bewältigt werden.

Tausende Besucher feierten drei Tage lang auf der Donauinsel.
Tausende Besucher feierten drei Tage lang auf der Donauinsel.(Bild: APA/FLORIAN WIESER)

Insgesamt 17 Personen festgenommen
Die Bilanz des Wochenendes: Insgesamt wurden 17 Personen festgenommen – darunter sechs nach der Strafprozessordnung, unter anderem wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt und Raubes. Fünf Personen wurden nach dem Verwaltungsstrafgesetz, weitere sechs nach dem Fremdenpolizeigesetz festgenommen.

Insgesamt erstattete die Polizei 200 Anzeigen – das sind 97 weniger als vergangenes Jahr –, darunter strafrechtliche, verwaltungsrechtliche und straßenpolizeiliche Delikte. Zudem wurden 62 Personen nach dem Wiener Veranstaltungsgesetz vom Gelände verwiesen.

Für die Wiener Polizei ist klar: Die umfangreichen Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen haben sich bewährt und wesentlich dazu beigetragen, dass das Donauinselfest 2026 friedlich und sicher über die Bühne gehen konnte.

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