Nächster Meilenstein im Wiener Gemeindebauprogramm: Mit dem Spatenstich in der Melangasse 1A in Wien-Donaustadt fiel am Freitag der Startschuss für den 28. Gemeindebau NEU. Zunächst entstehen 114 Wohnungen, langfristig sind rund 320 leistbare Wohnungen geplant. Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts ist für Herbst 2029 vorgesehen.
Die neue Anlage umfasst 114 Gemeindebauwohnungen und bietet ein vielfältiges Spektrum an Wohnungsgrößen von Ein- bis Vierzimmerwohnungen. Sie zeichnen sich durch hohe Wohnqualität, private Freiräume sowie eine vielfach zweiseitige Orientierung mit guter Durchlüftung aus. Ergänzt wird das Konzept durch begrünte Innenhöfe („green pockets“) mit hoher Aufenthaltsqualität, die zur Verbesserung des Mikroklimas beitragen und Raum für Begegnung bieten.
„Nachhaltig und attraktiv“
„Mit 114 neuen Gemeindewohnungen schaffen wir zusätzlichen qualitätsvollen, leistbaren Wohnraum und setzen zugleich auf nachhaltige Bauweise und attraktive Freiräume“, zeigt sich Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch (SPÖ) erfreut. Gemeindebauten NEU verbinde dabei unbefristete Mietverträge mit Wohn- und Gemeinschaftsangeboten, die den heutigen Bedürfnissen entsprechen. Das Projekt setze zudem wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Quartiers entlang der Eipeldauer Straße, so Torsch.
Auch Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy (SPÖ) sieht im Spatenstich in der Melangasse ein wichtiges Signal für ein „zukunftsfähiges Grätzel“.
Der Baustart in der Melangasse ist ein weiteres starkes Signal für noch mehr modernes, leistbares Wohnen und für sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt.
Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch (SPÖ)
Die Wohnanlage wurde vom Architekturbüro Superblock geplant. Bereits in der Bauplanung wurde Wert auf gute Voraussetzungen für Nachbarschaft und Vernetzung gelegt. Neben begrünten Innenhöfen sind ein großzügiges Geschäftslokal, belebte Erdgeschoßzonen sowie Gemeinschafts- und Aufenthaltsräume für die Bewohner vorgesehen.
Das Projekt schließt an die bestehende Bebauung entlang der Eipeldauer Straße an und soll das Quartier mit neuen Hofsituationen und einer klaren Infratsruktur weiterentwickeln.
Ausreichend Park- und Fahrradplätze geplant
Rund 4500 Wienerinnen und Wiener wohnen derzeit in dem Gemeindebau. Zur Infrastruktur gehören außerdem eine Tiefgarage mit 66 Stellplätzen für die Wohnanlage sowie eine Quartiersgarage mit bis zu 626 Stellplätzen, die zur Entlastung des umliegenden Stadtraums beitragen sollen. Zusätzlich entstehen 98 Fahrradabstellplätze.
Die Donaustadt ist mit 228.000 Einwohnern der größte und am schnellsten wachsende Stadtteil von Wien. Etwa jeder neunte Wiener lebt schon im 22. Bezirk.
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