Französischer Arzt
Erster in Europa eingeschleppter Ebola-Fall
Nach dem ersten nach Europa eingeschleppten Ebola-Fall seit Beginn des aktuellen Ausbruchs gibt es Entwarnung vom französischen Gesundheitsministerium.
Der Arzt, der humanitäre Hilfe leistete und am 23. Juni aus der Demokratischen Republik Kongo nach Frankreich einreiste, sei als genesen aus dem Krankenhaus entlassen worden, hieß es am Samstag in einer Erklärung von Gesundheitsministerin Stéphanie Rist. Der Mediziner habe nur leichte Symptome gezeigt.
Er sei in einem Pariser Krankenhaus medizinisch versorgt und streng überwacht worden, erklärte die Ministerin. Nach zwei negativen Tests habe der Patient nun sicher nach Hause zurückkehren können.
Virus breitet sich in Demokratischer Republik Kongo aus
Das Ebolavirus breitet sich weiterhin im Osten der Demokratischen Republik Kongo aus. Dabei sind seit April jüngsten Behördenangaben zufolge mindestens 399 Menschen gestorben. 1333 Fälle wurden im Labor bestätigt. Die Weltgesundheitsorganisation geht von einer hohen Dunkelziffer aus, da der Ausbruch wochenlang unerkannt blieb. Im benachbarten Uganda wurden 20 Fälle nachgewiesen.
Ebola-Fieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, auch weil es für den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bisher weder einen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt.









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