Tödliche Schießerei

Stade-Schütze machte zwei Kinder zu Vollwaisen

Ausland
03.07.2026 22:39
Porträt von krone.at
Von krone.at

Zuerst starb der Vater, kurz darauf wurde die Mutter durch Schüsse getötet – nach der Bluttat im niedersächsischen Stade kommen nun immer mehr traurige Details ans Licht. Besonders das Schicksal zweier kleiner Kinder bewegt viele. 

Die grausame Schießerei in Stade machte zwei Kinder (drei und vier Jahre alt) zu Vollwaisen. Nur rund drei Wochen nachdem ihr Vater verstorben war, wurde auch ihre Mutter bei dem Attentat getötet.

Frau arbeitete in der Jugendeinrichtung
Die Frau war Mitarbeiterin der Jugendeinrichtung und wurde, wie fünf weitere ihrer Kollegen, Opfer des Schützen von Stade. Der 45-Jährige soll sich mit der Mutter über das Sorgerecht für ihre gemeinsame Tochter gestritten haben. Daraufhin feuerte er am Montag Schüsse in einer Jugendeinrichtung ab, in der auch Mutter-Kind-Wohnungen untergebracht sind.

Riesige Anteilnahme
Kurz nach der Tat wurde ein Spendenkonto auf „GoFundMe“ für die Waisen eingerichtet. Die Anteilnahme ist groß: innerhalb kürzester Zeit wurden über 700.000 Euro gesammelt. Das Geld soll für die Betreuung, Bildung und womöglich auch für die therapeutische Unterstützung der Kinder verwendet werden.

Vater erlitt Herzstillstand
Auf der Spenden-Plattform heißt es über die Mutter der Kinder: „Sie war eine außergewöhnliche Frau. [...] Sie war selbstlos, warmherzig und immer für andere da. Sie hat geholfen, unterstützt und sich mit voller Hingabe für Menschen eingesetzt, die Hilfe brauchten.“ Der Vater der Kinder war an einem epileptischen Anfall mit Herzstillstand gestorben.

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