807,5 Millionen Euro gegenüber 54,50 Millionen Euro – wenn bei der 23. Weltmeisterschaft der Fußball-Geschichte im Sechzehntelfinale Argentinien und Kap Verde aufeinandertreffen, ist das nicht einfach nur das Duell des dreifachen Weltmeisters und eines Endrunden-Debütanten, es ist auch das Duell eines Marktwert-Riesen und eines Marktwert-Zwergs! Nicht nur, dass der WM-Kader der Südamerikaner fast 15-mal „teurer“ ist wie jener der Afrikaner, allein der bisher nur sparsam eingesetzte Julián Alvarez ist fast doppelt so viel wert wie alle Kapverdier zusammen ...
„Geld macht glücklich, wenn man rechtzeitig d‘rauf schaut, dass man‘s hat, wenn man‘s braucht“ – in Anlehnung an einen in Österreich in den 1980er-Jahren weltberühmten Werbespruch lässt sich trefflich konstatieren, dass Geld im Fußball absolut glücklich machen kann, wenn es in Form von teuren Klasse-Spielern auf dem Rasen eingesetzt wird und von Sieg zu Sieg eilt.
Argentinien „nur“ auf Platz 7 der teuersten Teams
Argentinien-Teamchef Lionel Scaloni und mit ihm die meisten seiner rund 46 Millionen Landsleute müssen glückliche Menschen sein, beläuft sich der Marktwert des WM-Kaders des regierenden Weltmeisters doch auf etwas über 807 Millionen Euro. Damit ist man im Vergleich mit anderen Mitfavoriten auf den Titelgewinn zwar „nur“ auf Platz 7 der teuersten Teams – aber die haben auch nicht Lionel Messi, der trotz einer altersbedingt bescheiden anmutenden Taxierung auf rund 15 Millionen Euro weiterhin unbezahlbar ist ...
Mit rund 100 Millionen Euro herausragend
Bei der aktuell laufenden WM mag Julián Alvarez nun im Gegensatz zu Messi noch kein wesentlicher Faktor im Spiel der Argentinier sein, aber vom Marktwert her ist er mit rund 100 Millionen Euro doch herausragend. Knapp „billiger“ als den Star von Atlético Madrid gibt‘s auf dem Transfermarkt seine Teamkameraden Enzo Fernández (90 Millionen Euro), Lautaro Martínez (85 Millionen Euro), Nico Paz (80 Millionen Euro) und Alexis Mac Allister (70 Millionen Euro).
Eigentlich unglaublich: Jeder dieser fünf Argentinier ist für sich allein genommen mehr wert als der gesamte Kader des sensationell ins Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft aufgestiegenen Underdogs. Dabei stehen auch im Team von Kap Verde durchaus teure Spieler: so etwa die Verteidiger Logan Costa und Wagner Pina, die auf Marktwerte von 15 bzw. 11 Millionen Euro kommen …
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.