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Jetzt taucht Chaosverein BSK plötzlich hier auf

Während in Bischofshofen der Skiclub den Trainingsbetrieb aufgenommen hat, ist Altmieter Bischofshofen Sportklub 1933 in anderen Sphären unterwegs. Der ligalose Fußballverein suchte zuletzt Spieler für das Erstundenspiel im ÖFB-Cup. Und tauchte am Freitagabend knapp 100 Kilometer entfernt auf. 

Zuerst verlangte der BSK 1933 300 Euro, dann plötzlich „nur“ mehr 200 Euro für die Teilnahme am eigens ausgeschriebenen Probetraining. Das Ziel sei es, 25 bis 30 Kicker für einen Kader zu finden, um im Erstrundenspiel bei Dietach im ÖFB-Cup zumindest antreten zu können. Seit 1. Juli fand dafür ein dreitägiger Block statt. Als Unterkunft diente dabei ein Hotel in Werfenweng. Trainiert wurde in Tenneck. 

Und auch ein „geheimes“ Testspiel stand im Plan des dreitägigen Probeauflaufs im Pongau. Für dieses reiste man kurioserweise sogar knapp 100 Kilometer weit. Und zwar zum steirischen Oberligisten SC Liezen. Unter der Leitung von „Noch“-Cheftrainer Sean Caldwell remisierte der in Salzburg aussortierte BSK mit 2:2. Bei den Bischofshofenern kamen viele internationale Spieler zum Einsatz, die mit ihren privaten Autos mit französischen Kennzeichen anreisten.

Während der BSK für das Erstrundenspiel im ÖFB-Cup am 25. Juli um 17:30 Uhr in Dietach (OÖ) zugelassen ist, fehlt für jeden Meisterschaftsbetrieb sonst bekanntlich die Lizenz. Gegen die Entscheidung des Salzburger Fußballverbandes hatte der Klub Protest eingelegt. Es ist aber fast auszuschließen, dass diesem Protest stattgegeben wird. Dann bleibt noch der Gang zum österreichischen Fußballbund. 

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