Neue Details bekannt

Pilot krachte absichtlich mit Flugzeug in Hochhaus

Ausland
02.07.2026 13:07
Porträt von krone.at
Von krone.at

Nach dem Absturz eines Leichtflugzeuges im Zentrum der chinesischen Hauptstadt Peking haben die Behörden neue Details veröffentlicht. Demnach war der Pilot (66) seit Längerem psychisch krank.

Der geschiedene und allein lebende Mann war vor fast einer Woche mit seinem Flugzeug in den größten Wolkenkratzer der Stadt geflogen. 13 Menschen wurden dabei verletzt, der Pilot starb. Er soll unter Schlaflosigkeit und Angstzuständen gelitten haben. 

Angaben zufolge hatte er seit 2021 eine Sportfluglizenz. Bei der Maschine handelte es sich um ein chinesisches Leichtsportflugzeug vom Typ Aurora SA60L.

Festgelegte Flugroute verlassen und Kontakt abgebrochen
Die Ermittlungen ergaben, dass der Mann zunächst im östlichen Randbezirk Pinggu mit der einmotorigen Maschine abgehoben hatte, später das festgelegte Fluggebiet verließ und in der Folge der Kontakt zum Flughafen abriss.

Landesweites Flugverbot
Der Vorfall hatte Fragen zur Sicherheit in Peking aufgeworfen. Die chinesische Hauptstadt gilt als besonders stark überwacht. Das Zentrum der Millionenmetropole ist eine vom Militär kontrollierte Flugverbotszone, für die Flüge nur nach Genehmigung möglich sind. Medienberichten zufolge hat die Regierung nach dem Vorfall landesweit Flugverbote für Leichtflugzeuge verhängt. 

Wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person sich in einer psychischen Ausnahmesituation befinden oder von Suizidgedanken betroffen sind, wenden Sie sich bitte an die Telefonseelsorge unter der Telefonnummer 142. Weitere Krisentelefone und Notrufnummern finden Sie HIER.
Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung