200 Meter abgeseilt

Wanderer (48) verirrt sich in verlassener Schlucht

Tirol
16.08.2026 13:54

Eine Tour durch die verlassene Kranebitter Klamm bei Innsbruck wurde am Feiertag einem 48-jährigen Wanderer zum Verhängnis. Der Einheimische hatte sich verstiegen und verirrt – als er nicht mehr weiter kam, setzte er einen Notruf ab. Einsatzkräfte konnten den Mann schließlich bergen. Zuvor musste er 200 Meter abgeseilt werden.

Der 48-Jährige war am Samstag alleine zur Tour durch die Kranebitter Klamm aufgebrochen. Offizielle Route gibt es seit Jahren keine mehr. Der Steig, der nicht mehr betreut wird und längst als aufgelassen gilt, ist nur teilweise provisorisch mit Trittbügeln und alten Stahlseilen gesichert.

Bergretter und Alpinpolizisten rückten an
Der Einheimische kam jedenfalls vom ursprünglichen Weg ab – er verstieg sich und geriet in alpine Notlage. „Nach der telefonischen Kontaktaufnahme mit dem 48-Jährigen machten sich die Alpinpolizei und die Bergrettung Innsbruck auf den Weg in die Klamm“, berichtete die Exekutive.

Da der genaue Standort des Mannes zunächst nicht bekannt war, gestaltete sich die Suche im steilen und unwegsamen Gelände schwierig. Nach kurzer Suche konnten die Einsatzkräfte den verirrten Wanderer dann lokalisieren.

Wanderer bei Bergung 200 Meter abgeseilt
„Die Einsatzkräfte begaben sich anschließend zum 48-Jährigen und bargen ihn durch mehrmaliges Abseilen über eine Strecke von insgesamt etwa 200 Metern“, schildert die Polizei. Der Wanderer blieb unverletzt.

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