Ganz Europa – und natürlich auch Großbritannien – ächzt unter einer extremen Hitzewelle. Bei Temperaturen von bis zu 35,8 Grad Celsius kam nun auch König Charles III. (76) gehörig ins Schwitzen. Sein besorgter Hofstaat ließ sich daher kurzerhand etwas einfallen, um für Abkühlung zu sorgen.
Am Dienstag nahm der britische Monarch an einem Empfang im St. James’s Palace in London teil – ausgerechnet zum Thema Klimaschutz. Die drückende Hitze setzte ihm dabei sichtbar zu.
Trotz seines Alters und seiner laufenden Krebstherapie ließ sich Charles den Termin jedoch nicht entgehen. Wie gewohnt erschien er perfekt geschniegelt im klassischen Anzug – inklusive Krawatte und Einstecktuch.

Charles‘ Geheimwaffe gegen die Gluthitze
Damit der König die Rekordtemperaturen besser übersteht, griff sein engster Hofstaat zu einer ungewöhnlichen Maßnahme. Vizeadmiral Sir Tony Johnstone-Burt, der Leiter des königlichen Haushalts, wich Charles kaum von der Seite – bewaffnet mit einem kleinen, batteriebetriebenen Handventilator.
Immer wieder hielt er dem Monarchen die mobile Abkühlung vors Gesicht, während dieser mit Politikern, Wissenschaftlern und Wirtschaftsvertretern plauderte. Die ungewöhnlichen Bilder zeigen: Auch Royals sind vor der Affenhitze nicht gefeit.
Ironie des Schicksals
Der Empfang fand im Rahmen der London Climate Action Week statt. Seit mehr als 40 Jahren warnt Charles vor den Folgen des Klimawandels und gilt als einer der ersten prominenten Fürsprecher für mehr Umweltschutz.
Ausgerechnet bei einer Veranstaltung über Klima und Schadstoffe bekam der König nun die Auswirkungen der Rekordtemperaturen am eigenen Leib zu spüren. Der historische St. James’s Palace verfügt bis heute über keine Klimaanlage. Stattdessen kamen große Ventilatoren und Papierfächer zum Einsatz. Viele Gäste wischten sich den Schweiß von der Stirn.
Für Charles stand am Ende dennoch fest: Termin ist Termin. Mit seinem persönlichen Ventilator-Service meisterte der Monarch auch diesen Hitzetag – ganz königlich.
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