Zahlreiche Einsatzkräfte – samt Schwimmern, zwei Booten und Helikoptern – haben am Mittwochabend in der Neuen Donau in Wien nach einem jungen Mann gesucht. Zeugen berichteten, er sei von der Kaisermühlenbrücke ins Wasser gesprungen, galt danach als vermisst. Doch kurze Zeit später tauchte der junge Gesuchte putzmunter wieder auf.
Mit einem Riesenaufgebot an Einsatzkräften waren Polizei, Feuerwehr und Berufsrettung an der Neuen Donau unter der Kaisermühlenbrücke im Einsatz. Augenzeugen zufolge kletterte dort ein junger Mann zuerst auf die Drahtseile über der Brücke und sprang von dort ins Wasser – aufgetaucht sei er nicht mehr.
Polizei-Pressesprecherin Anna Gutt bestätigt gegenüber der „Krone“ den riesigen Einsatz. Es wurde auch mit Tauchern und einem Helikopter nach dem vermissten Schwimmer gesucht.
Vermisster spielte am Handy
Und siehe da: Man fand ihn – jedoch nicht im Wasser. Der junge Mann dürfte an einem anderen Uferabschnitt der Donau gesessen sein und gedankenverloren mit seinem Handy gespielt haben. Dass zig Einsatzkräfte in einer kostspieligen Aktion nach ihm suchten, sei ihm nicht aufgefallen ...
Erst am vergangenen Wochenende war es in Wien zu zwei tragischen Badeunfällen gekommen: Ein 39-Jähriger ertrank vor den Augen seiner Kinder in der Alten Donau. Den Sturz von einem Partyboot überlebte ein 23-Jähriger nicht.
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