Minus 110 Grad in der Kältekammer und Schnee mitten im Sommer: Während ganz Österreich unter der Hitzewelle leidet, sorgen in Bad Tatzmannsdorf eisige Temperaturen für einen außergewöhnlichen Frischekick.
Ganz Österreich schwitzt. In den kommenden Tagen könnten die Temperaturen auf bis zu 39 Grad steigen. Wer dem Hochsommer entkommen möchte, ist im Südburgenland goldrichtig.
Im Reduce Gesundheitsresort in Bad Tatzmannsdorf wartet die vermutlich eisigste Adresse des Burgenlandes. In der Kältekammer herrschen Temperaturen von minus 110 Grad Celsius. Die Anwendung dauert lediglich drei Minuten.
Der extreme Kältereiz soll den Körper stimulieren und verschiedene Regenerationsprozesse anregen. Die Ganzkörper-Kältetherapie wird unter anderem zur Erholung, zur Aktivierung des Stoffwechsels und zur Unterstützung des Bewegungsapparates eingesetzt.
„Gerade an heißen Sommertagen erleben viele Gäste die Anwendung als besondere Erfrischung. Die Ganzkörper-Kältetherapie verbindet einen außergewöhnlichen Frischekick mit gesundheitlichen Effekten. Willkommen zur Therapie am kühlsten Ort des Burgenlandes“, sagt Reduce-Geschäftsführer Andreas Leitner.
Wintergefühl mitten im Sommer
Nicht ganz so eisig, aber dennoch winterlich geht es im Avita Resort in Bad Tatzmannsdorf zu. Im sogenannten SnowRoom liegen die Temperaturen zwischen minus fünf und minus elf Grad Celsius.
Der Schneeraum ist mit feinem Kunstschnee ausgestattet, mit dem sich die Gäste nach dem Saunagang abkühlen können. Die Kälte soll die Durchblutung fördern und für einen belebenden Effekt sorgen.
Städte leiden unter der Hitze
Die Suche nach Abkühlung dürfte in den kommenden Tagen wichtiger werden. Vor allem in den Städten ist die Belastung durch hohe Temperaturen groß. Laut Greenpeace verzeichnete unter anderem Eisenstadt im Vorjahr besonders viele Hitzetage.
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