Zwei aktuelle Unfälle zeigen wieder auf, wie schnell Sekundenschlaf am Steuer auftreten kann. Was dazu führt und wie man sich am besten dagegen wappnet, erklärt eine Verkehrspsychologin.
Ein deutsches Paar war am Samstag in den frühen Morgenstunden (5.50 Uhr) auf der Tauernautobahn in Richtung Villach unterwegs. Die Lenkerin (52) wurde müde und baute, als sie am Steuer einnickte, einen Unfall. Ähnlich ist es am Donnerstag einer 26-Jährigen ergangen. Ihr Klein-Lkw überschlug sich sogar (wir haben berichtet).
ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger warnt vor dem Sekundenschlaf: Das kurze Einnicken am Steuer kann tödlich enden! „Sobald die typischen Anzeichen für Müdigkeit eintreten, etwa Gähnen, Augenreiben oder schlechtere Laune, ist unbedingt eine Pause einzulegen. Das sind pure Alarmsignale des Körpers“, warnt Seidenberger.
Am besten ist es, ein Nickerchen zu halten und die Reise anschließend fortzusetzen. Kleine Hilfsmittel können auch das Öffnen von Fenstern für frische Luft sein. Energydrinks oder Kaffee liefern nur kurzfristig Energie.
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