Die Trockenheit macht den Schwammerlsuchern heuer das Leben schwer. Der Regen lässt zwar hoffen, doch für die Pilzsaison ist es laut Experten noch zu früh.
Mit den Pilzen ist es heuer nicht so einfach. Die einen finden viele, andere wiederum gehen mit leeren Händen nach Hause. „Die Trockenheit ist heuer ein Faktor, warum man in den Wäldern nicht so viel findet“, erzählt Armin Pleschberger, Fachgruppenleiter des Bereichs Pilzkunde beim Naturwissenschaftlichen Verein Kärnten.
Pilzsaison noch nicht gestartet
Und wird es mit dem aktuellen Regen besser? „Der Niederschlag tut den Wäldern und Pilzen sicher gut“, so der Pilzexperte. Manche Waldböden seien allerdings so ausgetrocknet, dass der Regen nur ein Tropfen auf den heißen Stein sei.
Laut Pleschberger habe die Pilzsaison auch noch nicht wirklich gestartet. Denn erst gegen Ende des Sommers, wenn die Bäume sich auf den Winter vorbereiten und Zucker in den Wurzeln abspeichern, beeinflusst das auch das Pilzwachstum.
Bäume beeinflussen Pilzwachstum
Denn die Bäume sind in einer engen Lebensgemeinschaft mit dem unterirdischen Pilzgeflecht – sie tauschen Nährstoffe miteinander aus. „Dann erst treibt der sogenannte Sporenträger, den wir als Pilz am Waldboden sehen, aus“, erklärt Pleschberger. Er rät demnach, mit der Suche nach Schwammerln noch zu warten.
Doch können Voreilige ihr Glück eventuell in feuchten Wäldern finden. Von Vorteil ist es auch, in Gebiete zu gehen, wo das Klima für die Schwammerln passt. „Meistens ist es gut, wo der Waldboden feucht ist. Auch eine Quelle in der Nähe, schattige Plätze oder Morgennebel helfen bei der Pilzsuche.“
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