Royal Ascot ist mehr als Pferderennen – es ist ein echtes Mode-Spektakel: Während die Royals mit klassischer Eleganz punkten, wird es auf den Tribünen wild, bunt und extravagant mit spektakulären Hüten und mutigen Looks. Hier kommt der Ascot-Fashion-Check 2026!
Prinzessin Kate feierte nach ihrer überstandenen Krebsbehandlung ein absolutes Traum-Comeback und stahl einfach allen die Show. Sie strahlte in einem buttergelben Traumkleid von Roksanda mit dem Namen „Brigitte“, das sie clevererweise schon früher getragen hatte – Nachhaltigkeit ist eben auch bei den Royals voll im Trend.
Passend dazu kombinierte sie einen eleganten Hut von Jane Taylor mit gelbem Netz-Dekor, während Ehemann Prinz William mit einer farblich perfekt abgestimmten gelben Blume im Knopfloch glänzte. Kate zeigte allen, wie moderne, königliche Eleganz im Jahr 2026 aussieht.
Mama Middleton in Zartrosa
Ihre Mutter, Carole Middleton, bewies ebenfalls ein meisterhaftes Gespür für zeitlose Tageseleganz. Sie recycelte am ersten Ascot-Tag einen wunderschönen, zartrosa Mantel von Catherine Walker, den sie bereits 2017 auf der Hochzeit ihrer Tochter Pippa getragen hatte. Dazu kombinierte sie einen farblich exakt abgestimmten Hut, roséfarbene Pumps und eine passende Handtasche von Emmy London – ein perfekt durchgestylter Monochrom-Look in zartem Pastell.
Dicht an ihrer Seite zeigte sich Kates Schwägerin Alizée Thévenet. Die Ehefrau von James Middleton setzte auf lässigen, französischen Chic und verzauberte die Fotografen in einem luftigen, weißen Vintage-Kleid mit aufwendigen Spitzendetails und dezenten floralen Mustern. Ein schlichter Strohhut machte ihren unangestrengten, coolen Look komplett.
Am „Ladies’ Day“ trat Carole Middleton, begleitet von ihrem Ehemann Michael Middleton, in einem hellblauen Mantelkleid von Catherine Walker auf – jenem eleganten Modell, das sie bereits bei der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle getragen hatte.
Ascot-Profi Zara Tindall
Ein absoluter Hingucker war auch Zara Tindall, die an den verschiedenen Renntagen mit ihren Outfits begeisterte. Am ersten Tag glänzte die leidenschaftliche Reiterin in einem fliederfarbenen, gegürteten Midi-Kleid von Rebecca Vallance, kombiniert mit einer rosafarbenen Clutch und einer farbigen Bulgari-Sonnenbrille.




Am darauffolgenden Tag wechselte sie zu einem dunkelblauen Kleid des australischen Designers Leo Lin, das mit großen Lilien-Motiven bestickt war, abgerundet durch einen blassgoldenen Hut.
Am dritten Tag, dem „Ladies’ Day“, setzte sie auf Buttergelb als Farbhighlight. Das strukturierte Kleid stammte aus der Kollektion der Designerin Rebecca Vallance. Tags darauf, am Freitag mischte sich Zara Tindall in einem weißen Kleid mit Punkten unter die Menge.
Neo-Royal verzaubert in Hellblau
Besonders im Rampenlicht stand Neo-Royal Harriet Phillips (geborene Sperling), die an der Seite ihres frisch gebackenen Ehemanns Peter Phillips ihren ersten ganz großen, offiziellen Auftritt feierte.
Sie schwebte in einer eleganten, eisblauen Seidenkreation von Suzannah London über den Rasen und kombinierte das Kleid mit einem passenden Hut von Jane Taylor sowie edlen Jimmy-Choo-Heels. Peter Phillips stimmte sich farblich perfekt auf seine Liebste ab und trug eine Krawatte im exakt selben Blauton.
Camilla hält es schlicht
Königin Camilla ging es dagegen deutlich traditioneller an, verzichtete auf wilde Experimente und setzte stattdessen auf gewohnte, schlichte Eleganz mit einem meisterhaften Kopfschmuck.
Auch war es das Renngeschehen, das Königin Camilla sichtlich mehr interessierte: Am ersten Tag in Ascot war die Spannung so groß, dass sie immer wieder nervös an ihren Nägeln kaute. Einen Tag später zeigte sich dann die andere Seite der Emotionen – jede Enttäuschung stand ihr deutlich ins Gesicht geschrieben und machte klar, wie sehr sie mit den Rennen mitfühlte.
Dezente Eleganz bei Anne, modischer Ausreißer bei Sophie
Am zweiten Tag von Royal Ascot hat vor allem Sophie, Herzogin von Edinburgh, mit ihrer Outfitwahl die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. An der Seite ihres Mannes Prinz Edward erschien sie in einem klassischen Kleid mit Puffärmeln, großer Schleife und ausgestelltem Rock.
Zwar hielt sich das Design an die strengen Kleidervorschriften des Rennens, doch die Farbwahl sorgte für Gesprächsstoff: Sophie trug Schwarz – eine Farbe, die bei royalen Auftritten tagsüber als ungewöhnlich gilt und traditionell eher mit Trauer oder Abendveranstaltungen verbunden wird.
Prinzessin Anne setzte am zweiten Tag ein modisches Statement – allerdings mit Blick in die Vergangenheit: Sie trug erneut ein rosafarbenes Rockkostüm, das sie bereits 2001 bei Ascot präsentiert hatte. Mit dieser bewussten Wiederverwendung blieb sie ihrem nachhaltigen und traditionsbewussten Stil treu und unterstrich einmal mehr ihre Vorliebe für zeitlose Klassiker statt schnelllebiger Trends.
Tuschelthema knalliges Tomatenrot
Das ganz große Tuschelthema auf der Tribüne war in diesem Jahr die offizielle Trendfarbe des Rennwochenendes: Knalliges Tomatenrot!
Modeschöpfer Daniel Fletcher hatte diesen mutigen Farbton zum absoluten Muss erklärt und die Damen ließen sich nicht zweimal bitten. Überall sah man feurige Roben und riesige rote Hüte, die wie reife Paradeiser in der englischen Sonne leuchteten.
Schmetterlinge am Kopf
Besonders wild trieben es die Designerinnen und High-Society-Damen bei den Kopfbedeckungen, denn der Dresscode in Ascot ist der härteste der Welt. Schmetterlinge und wuchernde Blumenbeete auf den Köpfen der Ladies waren das absolute Lieblingsmotiv im Jahr 2026.
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Bunte, schrill und ein Fest für die Augen
Manche Hüte waren so riesig, dass man sich ernsthaft fragen musste, wie die Damen damit überhaupt unfallfrei die Pferde sehen konnten.
Ascot 2026 war jedenfalls bunt, schrill, verdammt teuer und ein absolutes Fest für die Augen!
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