„Sicherheit ist für die Tirolerinnen und Tiroler ein immens wichtiges Thema“, betonte Landeschef Anton Mattle bei der Präsentation des neuen Einsatzzentrums für Katastrophen (Kat-Zentrum). Statt eines Neubaus auf der grünen Wiese werde bestehender Altbestand revitalisiert. Bei der Finanzierung geht das Land neue Wege.
Mehr als 700 Jahre alt ist Schloss Mentlberg im Westen Innsbrucks, das nun um 30 Millionen Euro zu einem Einsatzzentrum für Katastrophenfälle ausgebaut werden soll. Obwohl das Land Eigentümerin der Liegenschaft ist, zahlt es künftig an den gemeinnützigen Bauträger Tigewosi Miete – 50 Jahre lang. Dafür setzt dieser den Neu- bzw. Umbau nach den Vorgaben des Landes um. Die Details zu diesem Baurechtsvertrag sind bislang nicht öffentlich. „Schlossherr“ LH Anton Mattle ging am Rande des gestrigen Spatenstichs nur kurz darauf ein. Er betonte, gemeinnützig bedeute „sachorientiert und nicht gewinnorientiert“.
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