Bei der Startaufstellung des ÖFB-Teams rieb sich der ein oder andere womöglich verwundert die Augen. Konrad Laimer „rotierte“ von der Verteidigung ins offensive Mittelfeld, soll für Österreich für kreative Momente sorgen, den verletzten „Baumi“ vergessen machen. Der Bayern-Akteur ist das heimische „Taschenmesser“, keiner ist so variabel.
Ja, richtig gelesen! Da wunderten sich Fans und einige TV-Experten. Konrad Laimer auf der „Zehn“, die offizielle Aufstellung, die bei der FIFA einlangte. Ralf Rangnick überraschte im Vorfeld gegen Jordanien alle. Indem er den Bayern-Akteur aus der Verteidigung ins offensive Mittelfeld „rotierte“. Das hatte kaum einer kommen sehen, diese Variante stand bei den wenigsten auf der Bingo-Karte!
Fünf Positionen
Laimer spielte für das ÖFB-Team bislang auf vier Positionen: Linker Verteidiger (auf dieser Position haben ihn die meisten auch erwartet), Rechtsverteidiger (hier mauserte er sich bei Bayern zur Weltklasse), zentral defensives Mittelfeld – und rechte Schiene. Nun kommt die fünfte Rolle in Rot-Weiß-Rot hinzu. „Konni ist unglaublich variabel, man weiß, was man von ihm bekommt. Egal, auf welcher Position er letztendlich spielt“, sagte Teamchef Ralf Rangnick erst vor wenigen Wochen über den gebürtigen Salzburger.
Der 29-Jährige ist einer der variabelsten Spieler in Europa, kann jede Rolle mit seiner unbändigen Leidenschaft und Laufbereitschaft als „Pferdelunge“ ausfüllen. Laimer ist das flexible „Taschenmesser“, das sich perfekt anpasst – und sine Leistung bringt.
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