Wegen einer im Vorjahr defekten Pumpe, mussten Badegäste heuer an den schönen Frühjahrstagen auf den Pischeldorfer Teich in der Gemeinde Magdalensberg verzichten. Jetzt gibt’s eine Lösung für die korrekte Umwälzung des Wassers – und die Rettung der Sommersaison.
Die Verwunderung bei den Magdalensbergern war bereits groß: „Was ist denn heuer mit dem Pischeldorfer Teich los?“ Unansehnliches Wasser und Algen hatten den Badestart heuer verzögert. „Das Problem ist, dass im Vorjahr eine Pumpe kaputt geworden ist. Die ist zwar repariert, arbeitet aber jetzt nicht mehr durchgehend, sondern nur zeitweise“, erklärt Roland Schweiger, Pächter der Gastro am Pischeldorfer Teich.
Offenbar nicht genug: Das Wasser wird durch die neue Pumpe nicht mehr so stark umgewälzt und hat eben Algen gebildet. Für Schwimmer auf jeden Fall kein angenehmes Badeerlebnis.
„Wasser-Pilz“ soll helfen
Auf eigene Kosten hat der Gastronom deswegen jetzt einen „Wasser-Pilz“ angeschafft. Schweiger: „Der ist eigentlich für Fisch- und nicht für Badeteiche gedacht und darf aus Haftungsgründen auch nicht so einfach während dem Badebetrieb eingeschaltet bleiben. Geplant ist, dass das Gerät immer nachts läuft.“ Das Wasser wird dadurch zusätzlich in Bewegung gebracht, steht entsprechend weniger und kann nicht „kippen“.
Ab Mitte kommender Woche will Schweiger den Teich dann aber endlich für Besucher freigeben. In die Saison startet er heuer übrigens auch mit einer neuen Terrasse und einem bunten Gastro-Angebot.
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